Schulen tragen heute Aufgaben, für die sie ursprünglich nie gedacht waren. Neben Stoffvermittlung geht es um Mobbing, Social-Media-Konflikte, aggressive Eltern, psychische Belastungen. “Mit pädagogischem Bauchgefühl allein kommen wir da nicht mehr durch”, sagt Sifu Frank Durst.
Klare Werkzeuge statt Show-Projekttage
Klassen bekommen klare, wiederholbare Rituale: Eine Stopp-Linie, Nein-Skalen, Bystander-Strategien. Lehrkräfte werden einbezogen und erleben am eigenen Körper, wie Haltung, Stand, Stimme und Atmung das Geschehen im Klassenraum beeinflussen.
Eltern einbeziehen
Elternabende mit praktischer Komponente zeigen, wie Kinder zu Hause unterstützt werden können: Stopp-Sätze ernst nehmen, Alltagsrituale etablieren, Hilfe holen ist kein Verrat.
Deeskalation statt Heldenfantasien
Die DURST-Methode ist konsequent deeskalations- und gesundheitsorientiert. Kinder bekommen keine Heldenfantasien, sondern Kriterien: Wann gehe ich weg? Wann hole ich Erwachsene? Wann setze ich eine Grenze?
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